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Wildkräuter – wer kennt sie nicht? Bei vielen ungeliebt im Garten, aber mit so wertvollen Inhaltsstoffen.

Angeregt durch den informativen Wildkräuter-Workshop meiner Kollegin Elisabeth habe ich mir heute Mittag eine Brennesselcremesuppe gemacht.

Da ich ja einen kleinen Garten habe  konnte ich mir die Brennnesseln frisch abschneiden und gleich verkochen.

Für die Suppe habe ich eine kleine geschälte und halbierte Zwiebel 3 Sek/Stufe 5 zerkleinert, vom Rand hinuntergeschoben. 15 gr selbstgemachtes Butterschmalz dazugeben 3 Min/Varoma/Stufe 1 dünsten. Dann habe ich zwei geschälte, in grobe Stücke geschnittene Kartoffeln zugefügt, 3 Sek/Stufe 6 zerkleinert, mit dem Spatel nach unten geschoben. Ca 500 gr Wasser zugeben, 1 EL selbstgemachten Gemüsesuppengrundstock und 1 kl Löffel Salz dazu und 15 Min/100 Grad/Stufe 1 gekocht.  Zuletzt habe ich die jungen, zarten Brennnesselspitzen in den Mixtopf gegeben (er war ziemlich voll 😉), einen kräftigen Schuss Schlagobers (oder Creme fraiche, Sauerrahm je nach Wunsch) dazu und mindestens 60 Sek/Stufe 10 (bei Bedarf noch länger) pürieren, aber nicht mehr kochen! So bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten.

Diese köstliche Suppe habe ich auf meiner Terrasse in der Sonne sitzend genossen.

Gutes Gelingen wünscht Euch

Eure Thermomiss

 

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Wenn ich meinen Thermomix auch noch spät Abends für etwas anwerfe dann ist das Laugengebäck. Der Geruch, die Farbe und natürlich der Geschmack – einfach himmlisch. Als Laugenbrezel aber auch als Laugenweckerl – oder wie unsere lieben Nachbarn sagen, als Laugenbrötchen.

Laugengebäck wird aus Germteig gefertig und vor dem Backen für 20-25 Sekunden in einer „Lauge“ aus Wasser und Natrium gebadet. Die Lauge reagiert mit dem Gluten des Teiges und setzt Aminosäuren frei die wiederum mit der Glukose im Mehl und Zucker reagiert. Dadurch entsteht beim Backen die typische braunglänzende Oberfläche und der für Laugengebäck typische Geschmack.

Aber wer kommt auf die Idee Teig in einer Natronlauge zu backen? Wikipedia kennt dazu mehrere Geschichten. Ich persönlich finde diese am glaubhaftesten: Im 19. Jahrhundert unterlief einem Bäcker des bayrischen Hoflieferanten Johann Eilles ein Fehler. Anstatt mit Wasser bestrich er das Gebäck mit einer Natronlauge die üblicherweise zur Reinigung von Blechen verwendet wurde.

Aber zurück zu unserem Laugengebäck. Ihr müsste das einfach selbst mal probieren. Mit dem Thermomix gelingt Laugengebäck  kinderleicht. In der Thermomix Rezeptwelt gibt es dazu unzählige Rezeptvorschläge. Ebenso auf dem Chip des elektronischen Kochbuchs mit einem Rezept für Laugenbrezel. In nur 2, max. 4 Minuten ist der Teig fertig. In der konstanten Temperatur des Thermomix finden die Hefebakterien perfekte Bedingungen um sich zu vermehren. Den Teig noch 30 min. gehen lassen und danach Weckerl, Brezel, Stangen etc. formen.

Für die Lauge Wasser und Natron aufkochen (40g Natron auf 1 Liter Wasser) und dann vom Herd nehmen. Das Germteiggebäck mit einem Schaumlöffel kurz eintauchen, abtropfen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Nach Lust noch mit Mohn, Sesam, Meersalz,.. bestreuen und bei 180-200 Grad ca. 30 min. backen.

Auskühlen lassen und und einfach pur oder mit Butter bestrichen, mit Lachs, Schinken, Käse, Gemüse belegen und genießen. Ich wünsche euch gutes Gelingen! Und bei Fragen stehe ich wie immer gerne mit Rat zu Verfügung. Herzlichst, eure Thermomiss

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